Unsere Ziele in der Vertreterversammlung der BayIKa

  • Einfache Euronormen im Ingenieurwesen! Die Normen sollen nicht die "Deutsche-Universitätsnorm" darstellen, sondern wieder direkt in der Praxis anwendbar sein. Zur „Entwissenschaftlichung“ sind Ingenieure aus der Praxis in die Normenarbeit mit Richtlinienkompetenz einzubinden. Die Normeninhalte müssen vor der Einführung eine Praxisüberprüfung in Ingenieurbüros bestehen.
  • Noch mehr Öffentlichkeitsarbeit! Denn der Berufsstand und die Leistungen der Ingenieure müssen in der Politik und Gesellschaft einen angemessenen Stellenwert und eine auskömmliche Honorierung bekommen. Nur so kann mit geeignetem Nachwuchs gerechnet werden.
  • Schaffung neuer Einkommensmöglichkeiten für ca. 200-300 neue „Prüfsachverständige bzw. Sachverständige für Tragwerksplanung“ und 70 neue Prüfingenieure! Unglücke wie seit dem Halleneinsturz in Bad Reichenhall dürfen sich nicht wiederholen. Sicheres Bauen muss wieder oberste Priorität bekommen!
  • Konzentration auf die eigentlichen Aufgaben! Denn die Kammer weitet ihren Tätigkeitsbereich ständig aus und die Mitgliedsbeiträge sind zu hoch. Statt dessen effektive Berufsstandsförderung durch

- Starkes Ingenieurreferat zur Stützung der Mitgliederinteressen

- Verkleinerung des Verwaltungsapparats und eine verkleinerte Vertreterversammlung

- Regionalisierung der Kammerarbeit, um unseren Berufsstand auch in der Fläche zu repräsentieren

- Kostenneutrale Fortbildung durch die Ingenieurakademie und anderer Anbieter im Wettbewerb

- Weiter so bei der Nachwuchsförderung, und ein Lob für die bisherigen Aktionen dazu.

  • Geringere Beitragssätze für alle Kammermitglieder in Zukunft! Die hohen Rücklagen der Kammer sind aufzubrauchen und bis auf 20% es Beitragsaufkommens (lt. Bay. Obersten Rechnungshof) zurückzuführen. Eine Beitragsreduzierung auf 240 € für selbständige Mitglieder und 160€ für unselbständige Ingenieure wird angestrebt. Freiwillige Beiträge sind möglich.
  • Mehr Transparenz in der Kammer! Denn es kann nicht sein, dass nur Wenige über die Berufspolitik in der Kammer das Sagen haben. Jedes Mitglied muss sich über die Arbeit der Kammer offen informieren können. Dazu gehören auch die Verwendung der Kammerbeiträge und die Offenlegung des Kammerhaushalts.
  • Stärkung der Ingenieure bei den Zukunftsthemen! Energieeffizienz, Klimaschutz und künftige Versorgungssicherheit erfordern mehr Einsatz unserer qualifizierten Ingenieure. Dazu müssen mehr Haustechnik-, Energie- und Umwelttechnikingenieure in der Kammer vertreten sein.